
Für die tägliche Arbeit mit dem Computer ist ein guter Monitor unerlässlich. Da sich die Anwendungsszenarien im Computerbereich aber nicht nur auf die Büroarbeit beschränken, möchten immer mehr Anwender ihr Gerät zusätzlich multimediatauglich machen. Eine sinnvolle Investition kann dann darin bestehen, von einem Monitor im üblichen Format zu einem 16:9- bzw. 16:10-Breitbildmonitor zu wechseln. TFTs dieser Geräteklasse werden in den Größen 19 bis 27 Zoll angeboten, was Bilddiagonalen von bis zu 60 Zentimetern entspricht. Preislich bewegen diese Modelle sich zwischen 150 und 350 Euro (diese und folgende Preise Stand 2011), wenn man sich für die günstigen TA-Panels entscheidet.
TA-Panels weisen den Vorteil auf, dass sie schnelle Bildbewegungen wiedergeben können, ohne dass es zu Verwischungseffekten kommt. Diese Panels sind zudem in der Herstellung günstig, weshalb sich bei hiermit ausgestatteten TFTs geringe Kaufpreise für den Endverbraucher ergeben. Einer der größten Nachteile ist jedoch in der Farbtreue zu sehen, die für die Fotobearbeitung zum Beispiel in der Regel nicht ausreichend ist. Hier setzt man besser auf ein sogenanntes MVA-Panel, das sich farblich sehr genau kalibrieren lässt. Breitbildmonitore mit einem solchen Panel bewegen sich jedoch in einem sehr viel höheren Preisbereich von 400 bis 1.000 Euro und sind daher eher im professionellen Bereich zu finden. Zudem ergeben sich hier entscheidende Nachteile beim Einsatz in Multimediaszenarien, da die Reaktionszeit dieser Panels nicht so hoch ist wie bei den TA-Alternativen. Die Auswahl des Bildschirms muss also immer von dem Hintergrund des späteren Einsatzgebietes getroffen werden.
Ebenfalls entscheiden müssen sich die Käufer zwischen den beiden Arten von Hintergrundbeleuchtungen. Während bei älteren Widescreen-TFTs hier einfache Leuchtstoffröhren zum Einsatz kamen, verlässt man sich bei neueren Modellen auf die LED-Technik. Monitore mit beispielsweise 24 Zoll, die früher 50 Watt an Leistung benötigt haben, können mit einer LED-Hintergrundbeleuchtung diesen Verbrauch auf unter 10 Watt senken. Zudem bietet sich dem Betrachter hier ein kontrastreicheres Bild, das zugleich schonender für die Augen ist. Hierin ist auch ein wichtiges Argument für alle diejenigen zu sehen, die viele Stunden am Tag an ihrem Gerät arbeiten müssen.
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